Shopify Preise & Gebühren erklärt: Was kostet ein Onlineshop WIRKLICH?

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Du überlegst, dieses Jahr endlich mit deinem eigenen Onlineshop durchzustarten, aber bei den ganzen Preisen, Plänen und Gebühren von Shopify blickst du einfach nicht durch? Was kostet der Spaß denn nun wirklich?

Es ist nämlich mehr als nur das monatliche Abo – dazu kommen noch Transaktionsgebühren, App-Kosten und ein paar andere Posten, die man leicht übersieht. In diesem Guide schlüsseln wir jeden einzelnen Punkt für dich auf, damit du am Ende ganz genau weißt, welches Budget du einplanen musst.

Die Kosten von Shopify wirken auf den ersten Blick wie ein Dschungel. Man sieht den monatlichen Preis, aber was kommt da eigentlich noch alles obendrauf? Genau dieses Rätsel lösen wir jetzt gemeinsam. Hier ist die ehrliche Aufschlüsselung aller Kosten für deine realistische Budgetplanung.

1. Die monatlichen Abogebühren: Das Fundament

Fangen wir mit der Basis an: den monatlichen Abos. Shopify bietet im Kern drei Hauptpläne sowie eine minimalistische Einstiegsvariante an.

Die drei Hauptpläne im Überblick:

Basic-Plan: Der perfekte Einstieg. Für rund 33 Euro pro Monat bekommst du alles, was du brauchst, um einen Onlineshop zu starten. Ideal für Anfänger und kleinere Projekte.
Grow-Plan (früher einfach „Shopify“): Dieser Plan liegt bei 88 Euro monatlich und ist für Shops gedacht, die schon wachsen und zum Beispiel mehr Mitarbeiter-Logins oder erweiterte Berichte benötigen.
Advanced-Plan: Für die großen Fische mit hohem Verkaufsvolumen für 384 Euro pro Monat. Hier winken die niedrigsten Gebühren und die besten Analyse-Tools

Spar-Tipp: Wenn du dir sicher bist und dich direkt für ein ganzes Jahr festlegst, sparst du satte 25 %. Der Basic-Plan kostet dich dann umgerechnet nur noch etwa 25 Euro im Monat.

Die minimalistische Alternative: Der Starter-Plan

Für gerade einmal 5 Euro pro Monat gibt es den Starter-Plan. Damit kannst du in wenigen Minuten einen minimalistischen Shop mit dem gewohnt starken Checkout von Shopify erstellen. Er eignet sich ideal, wenn du Produkte primär über Social Media, E-Mail, WhatsApp oder SMS per Link verkaufen möchtest.

Aktueller Deal: Oft kannst du Shopify für wenige Tage komplett kostenlos testen und zahlst in den ersten drei Monaten im Anschluss nur 1 Euro pro Monat.

2. Die variablen Transaktionsgebühren

Jetzt kommen wir zu dem Punkt, wo es wirklich spannend wird und wo die meisten Fragen entstehen. Bei den Transaktionsgebühren musst du eine entscheidende Wahl treffen: Nutzt du Shopify Payments oder einen externen Zahlungsanbieter?

Option A: Shopify Payments (Empfohlen)

Das ist die eingebaute Lösung von Shopify und fast immer die beste Wahl. Wenn du sie nutzt, fallen keine zusätzlichen Shopify-Gebühren an. Du zahlst pro Verkauf lediglich die normalen Kreditkartengebühren, die günstiger werden, je größer dein gewählter Plan ist:

Basic-Plan: 2,1 % + 30 Cent pro Online-Transaktion
Advanced-Plan: 1,6 % + 30 Cent pro Online-Transaktion

Option B: Externe Zahlungsanbieter

Wenn du einen externen Anbieter nutzt – sagen wir für einen speziellen Rechnungskauf –, der nicht direkt über Shopify Payments läuft, verlangt Shopify eine Zusatzgebühr. Im Basic-Plan sind das happige 2 %, im Grow-Plan 1 % und im Advanced-Plan noch 0,6 %. Diese Gebühr kommt obendrauf zu den Kosten, die dein externer Anbieter ohnehin verlangt. Das kann deine Marge ordentlich verhageln.

Eine kleine Ausnahme bietet PayPal: Durch eine Partnerschaft fallen hier in der Regel keine zusätzlichen Shopify-Prozente an, obwohl es technisch gesehen ein externer Anbieter ist.

3. Einmalkosten für das Design (Themes)

Dein Shop braucht natürlich einen Look, der überzeugt. Dafür gibt es bei Shopify sogenannte Themes (Design-Vorlagen).

Kostenlose Themes: Shopify bietet eine sehr gute Auswahl an Gratis-Themes, die für den Start absolut ausreichen, modern aussehen und blitzschnell laden.
Premium-Themes: Wenn du ein ganz besonderes, einzigartiges Design oder spezielle integrierte Funktionen suchst, kostet dich ein Premium-Theme einmalig zwischen 150 und 400 US-Dollar. Sieh es als langfristige Investition in dein digitales Ladenlokal.

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4. Der größte variable Posten: Die Apps

Aufgepasst, hier lauert der am häufigsten unterschätzte Kostenfaktor! Stell dir Shopify wie ein Smartphone vor: Die Grundfunktionen sind top, aber die wahre Magie kommt erst durch die richtigen Apps. Im Shopify App Store gibt es über 8.000 Erweiterungen für E-Mail-Marketing, SEO, Buchhaltung oder Kundenbewertungen.

Viele Apps bieten eine kostenlose Basisversion. Sobald du jedoch den vollen Funktionsumfang brauchst, wird eine monatliche Gebühr fällig.

Für den Start: Plane realistisch mit 50 bis 100 Euro pro Monat ein.
Für wachsende Shops: Ein professioneller Store mit automatisiertem Marketing, Buchhaltungsanbindung und Versandtools kommt schnell auf über 200 Euro an monatlichen App-Kosten. Unterschätze diesen Posten auf keinen Fall in deiner Kalkulation!

5. Die "versteckten" Nebenkosten

Zuletzt gibt es noch ein paar kleinere Posten, die für einen professionellen Auftritt unerlässlich sind:

Eigene Domain: Eine seriöse „.de“-Adresse ist Pflicht. Bei externen Domain-Anbietern kostet dich das etwa 10 bis 20 Euro im Jahr. Die Verknüpfung mit Shopify ist komplett kostenlos.
Professionelle E-Mail-Adresse: Eine Adresse wie info@deinshop.de schafft Vertrauen und schlägt mit wenigen Euro im Monat zu Buche.
Rechtstexte: AGB, Impressum und Datenschutzerklärung müssen absolut rechtssicher sein. Spezialisierte Anbieter (wie der Händlerbund oder die IT-Recht Kanzlei) bieten hierfür Abos für eine kleine monatliche Gebühr an.

Praxisbeispiele: Was kostet Shopify im Monat?

Damit du ein Gefühl für die Zahlen bekommst, lassen sich die Kosten gut an drei typischen Szenarien festmachen:

Fazit: Planung ist alles

Du siehst: Die Shopify-Kosten sind weit mehr als nur der Preis für das monatliche Abonnement. Was du am Ende wirklich zahlst, hängt komplett von deinen Zielen und den Tools ab, die du wählst. Der Schlüssel zum Erfolg ist eine ehrliche Kalkulation, die alle fünf Bereiche berücksichtigt: Abo, Transaktionen, Theme, Apps und die kleinen Nebenkosten.

Lass dich davon aber nicht bremsen! Die Transparenz von Shopify erlaubt es dir, extrem klein und risikoarm zu starten und die Kosten erst dann hochzufahren, wenn dein Shop auch echtes Geld abwirft.

Jetzt bist du dran: Hinterlasse mir gerne einen Kommentar unter diesem Artikel, wenn du noch Fragen zu den Gebühren hast. Welcher Plan passt am besten zu deiner Idee?

David Seffer

Autor

Shopify Experte & E-Commerce Berater

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